Stress und Erschöpfung

Wenn aus Herausforderungen Überforderung wird

Eines vorweg. Stress ist ein natürlicher Bestandteil unseres Lebens – auch wenn die damit verbundenen körperlichen Reaktionen wie z.B. erhöhte Anspannung oder Schwitzen nicht immer als angenehm empfunden werden. In einem gewissen Ausmaß wirkt Stress sogar belebend, motivierend und leistungssteigernd.

Problematisch wird Stress dann, wenn er über längere Zeit anhält und Erholungsphasen ihre Wirkung verlieren. Kommt der Körper nicht mehr ausreichend zur Ruhe, hat dies langfristig einen Einfluss auf unser körperliches und psychisches Wohlbefinden.

 

Die vielen Gesichter von chronischem Stress

Anhaltende Belastung kann sich unter anderem äußern durch:

 

Körperliche Symptome

  • Muskelverspannungen
  • Migräne oder Spannungskopfschmerzen
  • Chronische Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Haut- oder Atemprobleme

 

Psychische und emotionale Symptome

  • Gereizte oder gedrückte Stimmung
  • Innere Unruhe 
  • Nervosität
  • Ängstlichkeit
  • Gedankenkreisen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Vergesslichkeit

 

Veränderungen im Verhalten

  • Sozialer Rückzug
  • Vermehrter Konsum ungesunder Lebensmittel
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Verminderte Belastbarkeit
  • Bewegungsmangel
  • Gefühl des reinen Funktionierens

 

Spätestens dann, wenn Pausen keine spürbare Erholung mehr bringen und Belastung zum Dauerzustand wird, ist es wichtig, die Signale des Körpers ernst zu nehmen.